Unsere Arbeit

Bei seiner Vereinsarbeit stützt sich der ZKI auf die Arbeitskreise und Kommissionen, die mit dem Vorstand und dem Hauptausschuss die Säulen des Vereins bilden. Diese Gremien arbeiten eng abgestimmt und konstruktiv zusammen, um Lösungen für eine effiziente IT-Infrastruktur in Lehre und Forschung zu entwickeln.

Top-Themen

Mit seinen Aktivitäten unterstützt der ZKI Hochschulrechenzentren bei ihren Aufgaben. Auf diese Weise leistet der Verein einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der deutschen Hochschullandschaft. Darüber hinaus bringt sich der ZKI aktiv in den öffentlichen Diskurs zu einem der wichtigsten gesellschaftlichen Themen überhaupt – der Digitalisierung – ein.

In dieser Rubrik präsentiert der ZKI Positionen, Lösungsvorschläge und Hintergrundinformationen zu aktuellen Top-Themen. In einer jährlich durchgeführten Mitgliedsumfrage ermittelt der ZKI die „Top Concerns“ deutscher Hochschulrechenzentren. Die Ergebnisse dieser Umfrage fließen in die Auswahl der Top-Themen ein.

  • Experten des GI und des ZKI e.V. haben in einem offenen Brief an Bundesminister Dr. Wildberger dringenden Handlungsbedarf für eine faire Marktsituation an das Bundesministerium für Digitalisierung und Staatmodernisierung adressiert (OpenDesk vs. Microsoft)

    Hintergrund ist der strategische Widerspruch, dass die bundeseigene OpenDesk-Lösung zu 45 Euro netto pro User pro Jahr zusätzlich Kosten in Millionenhöhe für Universitäten verursacht, während Microsoft 365 für Studierende kostenlos angeboten wird.

    Die datensouveräne Lösung aus Deutschland – ZenDiS wurde im Auftrag des Bundesinnenministeriums gegründet- muss sich somit der Wettbewerbsverzerrung durch ein subventioniertes Produkt eines ausländischen Marktführers stellen und die höheren Kosten sind eine Hürde, die den Wechsel zur gewünschten Eigenständigkeit wirtschaftlich unmöglich macht.

    Die Forderung des Offenen Briefs der Gesellschaft für Informatik e.V (GI) und der Zentren für Kommunikation und Informationsverarbeitung in Lehre und Forschung e.V.(ZKI) an Dr. Wildberger lautet:
    Setzen Sie sich unverzüglich für eine Lösung ein, die OpenDesk für alle Studierenden zu denselben Konditionen wie Microsoft 365 – also kostenfrei – verfügbar macht. Nutzen Sie die Zuständigkeit Ihres Hauses für die IT-Beschaffung des Bundes und die digitale Souveränität, um bis Mitte 2026 die Grundlage zu schaffen, dass sich digitale Eigenständigkeit im Bildungsbereich auch praktisch durchsetzen kann.

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    Die Bedrohungslage für die IT-Infrastruktur verschärft sich kontinuierlich. Dies gilt in besonderem Maß auch für Hochschulen, in denen wertvolle Ressourcen in Form von Daten und leistungsfähiger Infrastruktur vorhanden sind und zugleich eine maximale Offenheit in der Anbindung zum Internet gewährleistet sein muss. Die Rechenzentren als Betreiber dieser Infrastruktur reagieren auf die zunehmende Bedrohung, indem sie verstärkt im Bereich technische IT-Sicherheit investieren. Darüber hinaus ist es für sie essenziell, professionelle Prozesse zu etablieren und regelmäßige Schulungs- und Weiterbildungsprogramme für das IT-Fachpersonal anzubieten.

    Mit Erfahrungsaustauschen und Projekten unterstützt der ZKI Arbeitskreis Informationssicherheit die Rechenzentren dabei, IT-Sicherheitsstrategien, -prozesse und -lösungen zu implementieren.

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    Informationstechnologien bilden gerade für Hochschulen eine wichtige Lebensader. Neben der traditionellen Unterstützung von Verwaltungsprozessen und dem Bereitstellen von Rechenleistung für die Wissenschaft schaffen IT-Technologien in allen Bereichen von Lehre, Forschung und Verwaltung Voraussetzungen für den Erfolg. Dies macht eine zentrale Planung und Steuerung des IT-Einsatzes auch an den Hochschulen notwendig. Daher empfiehlt die Kommission für IT-Infrastruktur der Deutschen Forschungsgemeinschaft einen „Generalverantwortlichen für Information und Kommunikation (CIO, Chief Information Officer) in der Hochschulleitung“ zu etablieren.

    Weitere Organisationen wie die Hochschulrektorenkonferenz, die Deutsche Initiative für Netzwerkinformation e. V. und der ZKI, haben sich dieser Empfehlung angeschlossen. Dennoch haben bisher nur wenige Hochschulen eine CIO-Funktion fest in ihrer Organisation etabliert. Dies ist das Ergebnis einer ZKI-Studie aus dem Jahr 2014. Zu diesem Zeitpunkt hatten nur 10 bis 14 Prozent der Hochschulen eine CIO-Struktur geschaffen. Daher bleibt es eine wichtige Aufgabe, die IT-Entscheidungen in einer zentralen Position und Struktur zu verankern.

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    Welche Prozesse gibt es an Hochschulen überhaupt? Wie kann man sie optimal managen? Welche Tools und Hilfsmittel können für das Prozessmanagement hilfreich sein? Diesen Fragen ist der ZKI nachgegangen und hat die Antworten dazu im Rahmen der „Prozesslandkarte für den Bereich Studium und Lehre“ zusammengestellt. Diese Landkarte stellt die Abläufe rund um den Lebenszyklus eines Studierenden an einer Hochschule – Student Life Cycle– in den Mittelpunkt. Dabei geht es sowohl um IT-gestützte Prozesse als auch um rein organisatorische Aspekte.

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